Diplom Trainer für medizinische Fitness

Professionelle Betreuung nach ausgeheilten Verletzungen im Aufbautraining und Minimierung des Risikos von Folgeverletzungen
- Präsenzunterricht oder als Online-Ausbildung über Zoom möglich -

Diplom Trainer für Medizinische Fitness

Die Diplomausbildung zur professionellen Betreuung nach ausgeheilten Verletzungen im Aufbautraining und Minimierung des Risikos von Folgeverletzungen, auch zur Regeneration nach dem Sport.

1. Kompetenz Med/Reha

Ein guter Trainer oder Therapeut ist in der Lage, ein breites Kundenspektrum zu betreuen. Dazu gehören nicht nur junge, fitte Menschen. Auch die Betreuung von älteren Sport treibenden Menschen mit altersbedingten Bewegungseinschränkungen oder Kunden nach Operationen und abgeschlossener Rehabilitiation gehört zum Arbeitsalltag.

Du erhältst Einblick in die verschiedenen Diagnostikverfahren und erlernst, wie du Probleme in Knie- und Sprunggelenk, Schulter, Ellbogen und Handgelenk, Wirbelsäule, Hüfte und Becken bereits im Vorfeld erkennen und einer Verschlimmerung durch gezieltes Training eventuell sogar entgegensteuern kannst.
Präventives- und postoperatives Training (nach abgeschlossener Reha-Phase) für diese Gelenke werden in Theorie und Praxis ebenfalls ausführlich behandelt.
Für eine optimale Betreuung ist es unerlässlich, über die wichtigsten internistischen Krankheitsbilder sowie deren trainingsrelevante Auswirkungen Bescheid zu wissen.

Wir gehen im besonderen auf jene Krankheitsbilder ein, mit denen wir als Trainer/innen häufig konfrontiert sind – wie zum Beispiel Hyper- oder Hypotonie, Asthma, Osteoporose und Diabetes.

Wir vermitteln sowohl trainingsrelevante als auch rechtliche Aspekte dieser Krankheitsbilder. (Wann darf ich mit Kund/innen trainieren? Wann benötige ich eine ärztliche Freigabe? Wie kann ich mich für den Ernstfall rechtlich absichern? Wie sieht es mit Haftungsausschlusserklärungen aus?)
Erste Hilfe Maßnahmen für Personal Trainer/innen (zB. bei Unterzucker, Kreislaufproblemen, etc.) sind ebenfalls Inhalt dieses Ausbildungsmoduls, da diese Kenntnisse ein absolutes Muss für gut ausgebildete Trainer darstellen.

Du erfährst Möglichkeiten zur Statuserhebung und erhältst Einblicke in die Ganganalyse, mit deren Hilfe Dysbalancen im Bewegungsablauf deiner Kunden auf einfachste Weise ersichtlich werden können.

Weiters stehen Ursachen-Folgeketten, Schmerz und Schmerzleitung, sowie häufige Verletzungsmuster, die für dich als Trainer relevant sind, am Unterrichtsplan.
Das Thema Trainingssteuerung konzentriert sich schließlich auf den richtigen Aufbau/die sinnvolle Progression eines Trainingsplanes aus physiotherapeutischer Sicht.

2. Kompetenz Gewebsmanipulation

Integriere „The Big 3“ der Faszien- und Muskelmanipulationstechniken in deine Kundenbetreuung und schaffe optimale Voraussetzungen für Bewegung und Regeneration.

Faszientraining
Ob beim Profi oder der Freizeitsportlerin – Faszientraining ist mittlerweile eine unentbehrliche Trainingsergänzung geworden.
Es dient der Leistungssteigerung, Verletzungsprävention, Beweglichkeit, Körperhaltung, Regenerationsverkürzung und der Optimierung von Kraft.
Der Modulbestandteil Faszientraining beinhaltet einen guten Einblick in das Thema Faszien und vermittelt Kenntnisse über die myofaszialen Leitbahnen des menschlichen Körpers, deren Aufbau sowie deren Lage.
Darauf aufbauend wird im Praxisteil ein Trainingskonzept für den gesamten Körper vermittelt. Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit Faszienrollen und Bällen um Triggerpunkte im Körper aufzuspüren und zu behandeln. Im Anschluss werden trainingsorientierte, dreidimensionale Kräftigungen sowie Schwingtraining in der Praxis vermittelt.

Taping
Taping gilt als eine der einfachsten und erfolgreichsten Therapiemethoden bei unterschiedlichsten Schmerzen, bei Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden, vielen Sportverletzungen, Entzündungen, Schwellungen, postoperativen Beschwerden oder anderen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit.
Seit den olympischen Spielen in London kennt die ganze Welt die bunten Kinesiologie Tapes und mittlerweile sind sie bei jeder sportlichen Veranstaltung präsent. Das Bewusstsein der Öffentlichkeit für diese effektive Behandlungsmethode ist geweckt und die Nachfrage im Steigen. Deshalb sollte fundiertes Basiswissen im Bereich Taping in deinem Repertoire als Trainer oder Therapeut keinesfalls fehlen.

Flossing und Okklusionstraining (BFRT)
Ursprünglich entwickelt wurde Flossing vom amerikanischen Physiotherapeuten und Crossfit – Trainer Dr. Kelly Starrett. Er bezeichnet Voodoo-Flossing als eine der effektivsten Methoden zur Gelenksmobilisation.

Auch unserer Meinung nach stellt Flossing gemeinsam mit Faszientraining und Taping die dritte Technik dar, mit deren Hilfe du deine Kunden optimal unterstützen kannst, egal ob es darum geht, nach ausgeheilten Verletzungen wieder volle Beweglichkeit zurückzuerlangen, oder um zum Beispiel den Bewegungsumfang bei der Tiefkniebeuge zu verbessern.

Zusätzlich widmen wir uns dem Thema Okklusionstraining und beleuchten, wann und für wen diese Trainingsform Sinn macht, bzw. wie Okklusionstraining korrekt durchgeführt wird.

3. Kompetenz Neuroathletik

Viele zu Trainierende oder zu Therapierende erreichen, obwohl sie sehr hart arbeiten, ihre gesteckten Ziele nur über große Umwege. Es stellt sich bei unseren Kunden oftmals das Gefühl ein, nicht so recht vom Fleck zu kommen. Irgendwie geht nichts weiter!

Der Grund dafür lässt sich überraschend einfach benennen: Es ist das Gehirn. Informationen werden über unterschiedliche Sensoren wie zB Augen, Ohren, Hände, Füße, Haut und viele mehr gesammelt und an die zentrale Schaltstelle im Kopf Kopf weitergeleitet und dort verarbeitet. Dabei stellt das Gehirn immer nur eine Frage: „Wie sicher ist das, was ich hier tue? Ist alles sicher, lässt es den Bewegungsapparat gewähren. Fällt aber das Urteil „unsicher“, dann werden Schutzmechanismen wie Schmerz, Bewegungseinschränkung und Stressreaktionen ausgelöst.

Grundsätzlich eine gute und sinnvolle Sache. Ärgerlich wird es dann, wenn diese Schutzmechanismen deshalb ausgelöst werden, weil dem Gehirn keine qualitativ hochwertigen Informationen zur Verfügung stehen. Es könnte sein, dass die Rezeptoren im linken Fuß, oder die Augen in bestimmten Stellungen, keine klaren Informationen liefern. Vielleicht setzt Du Deinem Kunden auch Trainingsreize, die nicht seiner Veranlagung entsprechen und deshalb sein Gehirn in einen Alarmzustand versetzt.

Genau hier setzt Du als Neuroathletik Coach an.

Wir vermitteln Dir das notwendige Wissen, wie Du unterschiedliche Tools zielgerichtet einsetzen kannst. Wir zeigen Dir welche Inhalte in einen erfolgreichen Trainingsprozess abseits klassischer Maßnahmen berücksichtigt werden sollten. Gemeinsam tauchen wir in die spannende Welt der Trainingsreizverarbeitung und Gehirnplastizität ein.

Darüber hinaus wird erklärt und ausprobiert, wie unterschiedliche neurozentrierte Akzente im Coaching gesetzt werden können, um so effizienter Resultate zu erzielen.

Mit dem Vertiefen der Methoden dieser Diplom Ausbildung stellst Du Deine individuellen Therapiemethoden und die Geschwindigkeit von Heilungsprozessen auf ein höheres Qualitätsniveau – sowohl als Therapeut als auch als Trainer.

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Voraussetzungen Diplomausbildung Trainer für Medizinische Fitness

Voraussetzung für die Zulassung zum Diplomlehrgang Trainer für Medizinische Fitness Trainer sind Grundkenntnisse in Anatomie und Interesse an Körper, Bewegung und Training. Ist eine perfekte Ergänzung zur Ausbildung zum Fitnesstrainer und als Rehasport Ausbildung geeignet.

Abschluss Diplomlehrgang Trainer für Medizinische Fitness

Die Ausbildung zum Diplom Trainer für Medizinische Fitness wird mit einer Diplomprüfung abgeschlossen.

Upgrade-Möglichkeiten

Mit zusätzlicher Absolvierung von Trainer für Funktionelles Training und differenziertes Krafttraining und Bewegung und Training (Grundlagen für Coaches) erhältst Du das 
Diplom Functional Movement Trainer.

Lehrinhalte der Diplomausbildung zum Trainer der PNI

  • Funktionelle Anatomie von Knie- und Sprunggelenk
  • Funktionelle Anatomie von Schulter, Ellbogen und Handgelenk
  • Funktionelle Anatomie von Wirbelsäule, Hüfte und Becken
  • Häufige Verletzungsmuster unserer Gelenke
  • Brüche, Zerrungen, Verrenkungen
  • Möglichkeiten zur Früherkennung und Verletzungsprävention
  • Präoperatives Training
  • Postoperatives Training/Sportaufbautraining nach Abschluss der Rehaphase
  • Einsatz verschiedener Diagnostikverfahren wie CT, MRT und Ultraschall
  • Praktische Umsetzung des Erlernten ins Personal Training
  • Verschiedene internistische Krankheitsbilder, zum Beispiel Asthma, Hypertonie, Hypotonie, Diabetes, Osteoporose
  • Auswirkungen dieser Krankheitsbilder auf das Training
  • Erste Hilfe Maßnahmen für Personal Trainer, zum Beispiel bei Unterzucker, Kreislaufproblemen, etc.
  • Rechtslage im Personal Training
  • Aufbau der Faszien
  • Myofasziale Leitbahnen im menschlichen Körper
  • Neueste Studien
  • Einsatz von Faszienrolle und Ball
  • Behandlung von Triggerpunkten
  • Verschiedene Rolltechniken
  • Einblick in dreidimensionale Kräftigungen und Schwingtraining
  • Integration von Faszientechniken in die Trainingsplanung
  • Schmerz und die Beeinträchtigung von faszialem Gewebe
  • Therapieansätze, Anwendungsgebiete, Kontraindikationen
  • Aufbau, Materialkunde und Wirkungsweise
  • Tape – Anlagetechniken
  • Flossing und BFRT Techniken
  • Neuroanatomie in Theorie und Praxis
  • Einführung ins Neuroathletik Training
  • Neurotransmitter, Hormone und der Einfluss auf das Hirn
  • Neurologisches Profiling / Bestimmung des neurologischen Profils
  • Trainingsplanung entsprechend dem neurologischen Profil
  • Ernährung und Supplementierung entsprechend des neurologischen Profils
  • Neuroathletik in Theorie und viel mehr Praxis (Propriozeption, vestibuläres und visuelles System)
  • Sportartenanalyse vor dem Hintergrund der Neuroathletik
  • Umsetzung des Gelernten in die Praxis

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